Heißer Herbst 07 – Zwischen neun und zehn in der E

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Heißer Herbst 07 – Zwischen neun und zehn in der EHeißer Herbst 07 – Zwischen neun und zehn in der Eisdiele.©Helios53 / XI 2012Die drei sprangen aus dem kleinen Pool, rissen Handtücher von der Wäscheleine und stürmten die Treppe hinauf. „Heda!“ rief Frau Wiechert empört, „tropft mir da nicht alles nass!“ Aber da flog schon Sabines Tür ins Schloss. Hektisch rubbelnd versammelten sich die Freundinnen auf dem Balkon, ganz begierig, endlich mit den Aufgaben zu beginnen. An die für die Schule dachten sie aber weniger. Susi war natürlich die erste, die fertig war; schließlich hatte sie ja nur ihr langes T-Shirt überzustreifen und in ihre Pumas zu schlüpfen. Da hatte Sabine noch nicht einmal alle Sachen gefunden, die sie achtlos im Zimmer und auf dem Balkon verstreut hatte. Manu hingegen zelebrierte es richtiggehend, ihren winzigen Slip herzurichten und mit graziösen Bewegungen hineinzusteigen. Auch Rock und Shirt anzuziehen, machte sie zu einer kleinen Show. Man konnte sich vorstellen, wie Nino dabei Glubschaugen und eine nervöse Hose bekam. Endlich hatten alle etwas an, da bemerkte Manu, dass ihr zarter Büstenhalter noch auf dem Boden lag. „Ich bin das noch nicht so gewöhnt“, murmelte sie und stopfte das kleine Dessous unter dem hämischen Grinsen von Susi in ihren Allzweckbeutel. Da bemerkte sie, dass Susis Grinsen von hämisch zu fordernd wechselte. „Was denn?“„Es hat schon seine Vorteile, wenn man nicht zu viel anhat!“, bemerkte diese anzüglich und steckte eine Hand unter den Hemdsaum. „Man ist dann schneller fertig, zum Bleistift.“„Wie, fertig?“„Na, fertig eben, so oder so, wie’s beliebt!“„Hört sofort auf damit, wir sollten schon weg sein!“, forderte Sabine hektisch, obwohl sie sich gerade den Reißverschluss am Rock zuzog.„Hast du ein Höschen an?“, wollte Susi wissen.„Warum, zur Hexe, willst du das wissen?“„Hast du?“„Nein, hab ich nicht, verdammt! Hab ihn nicht mehr gefunden. Bist du jetzt zufrieden?“„Mit dir schon! Aber …“ Dabei musterte Susi die rothaarige Manu streng. Sabine ging ein Licht auf und beobachtet neugierig.„Meine Güte, seid ihr aber kindisch! Von mir aus, ich habe nichts zu verbergen!“ Manu raffte den Rock und zog den hauchzarten Slip wieder aus, stopfte ihn zum BH in den Beutel. „Besser so?“„Viel besser!“, befand Susi. „Ich schlage vor, dass wir ab jetzt und für immerdar, nur mehr ohne jede Unterwäsche in die Eisdiele gehen.“„Wozu soll das gut sein?“„Nur so! Ich find’s einfach geil, weiter nichts.“„Wir werden ja sehen“, gab sich Sabine kryptisch, „dann mal los! Übrigens! Seit wann bist du denn ganz nackt da unten, Manu? Neulich hat es mir da doch noch so rot entgegen geleuchtet.“„Mmmh! Nino gefällt das so und ich finde es auch ungeheuer … Probiert es doch selber aus!“Als sie unten durch die Tür auf die Terrasse polterten, hörten sie noch Sabines Mutter rufen: „Sabiiiine! Dein Slip ist vom Balkon gefallen! Du bist schon eine richtige Schlamperliese, immer gewesen. Hast du jetzt wenigstens …“ Den Rest hörten sie nicht mehr, da waren sie schon auf der Straße und trabten munter in Richtung Eissalon.„Ist die Gina da?“, rief Sabine, als sie dank ihrer langen Beine knapp vor den beiden anderen ins Lokal platzte. Die blonde ‚Nacktmuschi’ war nirgends zu sehen und eine brünette Eisverkäuferin schüttelte den Kopf.„Die Gina hat heute Spätschicht. Kommt um halb sieben und schließt den Laden um zehn. Wollt ihr auf sie warten oder gleich ein Eis?“ Manu musterte lüstern die Tröge mit den vielen verschiedenen Eissorten, aber Sabine war unerbittlich.„Ne, danke, das dauert zu lange. Ist ja erst halb fünf. Die Zeit können wir besser nutzen“, wandte sie sich an ihre Mitstreiterinnen. „Ich wäre dafür, dass wir jetzt nach Schälmburg radeln und Gina am Rückweg aufsuchen. Holen wir schnell unsere Mountain Bikes, damit wir querfeldein abkürzen können, und dann treffen wir uns wieder hier, okay?“Susi freudig und Manu murrend, stimmten dem Vorschlag zu. Dann strebten die drei auseinander, ihren Wohnungen entgegen. Sabine stach der Hafer, lüpfte beim Überqueren der Straße – es kam grad weder von links noch von rechts ein Auto – ihren Rock und rannte mit blankem Hintern in die Seitengasse, von der sie in ihren Garten gelangen konnte. „Verrücktes Huhn!“ Manu schüttelte den Kopf. „Sie ist eben blond“, meinte Susi, hob aber gleichzeitig den Rock ihrer Freundin so weit an, dass sich jeder Passant an ihrem ‚süßen Hintern’ hätte sattsehen können, wenn denn einer in Sichtweite gewesen wäre. So kam nur die brünette Kollegin von Gina in den Genuss. Aber die konnte das nicht so richtig würdigen.Nur zwanzig Minuten später traf auch die letzte, Sabine, mit kreischenden Bremsen am Treffpunkt ein und sprang ab. „Sorry, ich hatte noch eine kleine Debatte mit meiner Mama. Irgendwie hat sie geahnt, dass ich unten ohne unterwegs war. Womöglich hat sie in der Zwischenzeit alle meine Slips gezählt und festgestellt, dass keiner fehlt. Gab eine kleine Standpauke. Sie ist halt sehr um meine Unschuld besorgt.“ Sie grinste frech.„Zu spät, zu spät!“, tönten Manu und Susi wie aus einem Mund und feixten spitzbübisch.„Wenigstens hat sie keine Jungfernprobe haben wollen”, murrte Sabine, die jetzt sehr züchtig mit Jeans bekleidet war, die aber ihre langen Sportlerbeine so schön modellierten, dass männliche Phantasie dadurch durchaus angeregt werden konnte. Auch Manu hatte sich in Jeans geworfen, während Susi in Trainingshosen und Sportshirt erschienen war. „Erstaunlich!“, bemerkte sie. „Ihr habt sogar beide einen Helm dabei.„Nicht nur du hast ein Hirn, das geschützt werden soll!“, schnappte Sabine, schwang sich in den Sattel und brauste davon.„Was hat sie denn?“, wunderte sich Susi und stieg gemächlich auf ihr Rad. „Ach, sie ist wohl noch ein wenig aufgeregt, weil ihre Mam sie mit blankem Fötzchen erwischt hat. Anscheinend spielt sie daheim noch die züchtige Jungfrau. Dabei kann man mit Frau Wiechert doch reden, oder? Die ist ja nicht gar so alt und macht auch keinen besonderes spießigen Eindruck.“„Du weißt ja gar nicht, wie recht du hast. Sabine aber wohl auch nicht. Die beruhigt sich gleich wieder. Jetzt dampft sie dahin wie ein Expresszug und sobald sie sich ausgepowert hat, ist sie wieder zahm wie ein Kätzchen.“„Ha, ha!. Kätzchen sind eigentlich immer wild, nie zahm! Die tun nur so, weil sie dann verwöhnt werden!“ Manu hatte so ihre Erfahrungen mit Katzen aller Altersstufen gemacht und mit spitzen Krallen auch. Gemütlich verfolgten sie die rasende Sabine und rechneten damit, dass diese entweder umdrehen oder auf die Freundinnen warten würde. Ganz allein hielt sie es sicher nicht lange aus.Tatsächlich trafen sie aber erst wieder auf Sabine, als ihr schmaler Feldweg auf die Kreisstraße nach Lüneburg traf. Dort, auf der anderen Straßenseite, gab es einen kleinen Auflauf. Ein Streifenwagen stand dort und zwei Polizisten versuchten eine Amtshandlung, die anscheinend von Zuschauern immer wieder durch Zwischenrufe gestört wurde. Als Susi und Manu neugierig näher kamen, sahen sie den ‚Stein des Anstoßes’, eine komplett nackte Frau, etwa Anfang zwanzig, groß, schlank, mit wallenden dunklen Haaren, die vollkommen entspannt vor den Polizisten stand, in der Hand einen langen, kräftigen Stock, auf den sie sich lässig stützte. So ganz ernst schien sie die Staatsmacht nicht zu nehmen, denn ihr Augenmerk konzentrierte sich auf die Umgebung, in der einige Schafe grasten und ein zottiger Hund ungeduldig hin- und hertrottete.„Und was machen Sie da nackt in der Heide, Frau – äh – hrm …?“, fragte der ältere der beiden Polizisten gerade und schob seine Mütze zurück, als hindere ihn diese, die ganze nackte Pracht gebührend in Augenschein zu nehmen.„Micaela!“, half ihm die Nackte gelassen weiter, „aber du darfst Mica zu mir sagen. Was ich da mache? Ich hab‘ dir doch schon gesagt, dass ich die Schäferin bin. Und was machen Schäfer so im Allgemeinen? Hm? Sie weiden ihre Herde!“, dabei wies sie mit ausladender Geste auf die rundum friedlich grasenden Wollknäuel.„Aber doch nicht nackt!“, protestierte der Gesetzeshüter. „Und warum nicht? Die Schafe sind nackt, der Hund ist nackt, warum darf die Schäferin nicht auch nackt ihre Arbeit verrichten?“„Das ist Erregung öffentlichen Ärgernisses! Das geht nicht!“Auf einmal mischte sich Sabine ein. Mag sein, dass sie wegen der mütterlichen Rüge noch ein wenig übermotiviert war, jedenfalls baute sie sich in aller Länge von mehr als ein Meter siebzig vor dem Mann in Grün auf. „Was heißt denn hier öffentlich? Und von welcher Erregung sprechen Sie überhaupt? Die Heide ist alles eher, nur nicht die Öffentlichkeit! Das ist einsamstes Gelände. Die Frau Schäfer – äh – Schäferin wandert schon seit Monaten, den ganzen Sommer über, nackt durch die Heide mit ihren nackten Schafen und noch nie hat das jemand als Ärgernis empfunden. Die meisten Leute haben das ja gar nicht mitgekriegt, weil es eben so nichtöffentlich ist. Und überhaupt“, Sabine redet sich so richtig in Rage, „schauen Sie sich die Frau doch mal an. Die ist doch in aller Nacktheit absolut ästhetisch. Die einzige Erregung findet doch in Ihrer Hose statt. Das kann jeder sehen!“„Halten Sie sich da raus, junge Frau! Das geht Sie nichts an. Geben Sie mir einmal Ihre Personalien!“ Er zückte seinen Block, blätterte um und griff nach dem Kugelschreiber. Susi meinte, es sei an der Zeit, ihrer Freundin beizuspringen.„Das, was sie gesagt hat, ist vollkommen richtig!“ Susi drängte sich vor und stand jetzt seitlich vom Polizisten, dem, der bis jetzt das Wort geführt hatte. Der andere hatte sich bisher gar nicht geäußert, nur beobachtet. „Herr – äh – …“, sie musterte das Namenssc***d, „Herr Rüdermann – wofür steht das P.? Philister vielleicht? – also, Herr P. Rüdermann, woran knüpfen Sie ihre Interpretation von ‚Erregung öffentlichen Ärgernisses’? Soweit ich das sehe, ärgert sich hier niemand über die Nacktheit dieser wunderschönen Frau. Ganz im Gegenteil! Zumindest die versammelten Männer genießen den Anblick …“„Ich finde sie auch schön!“, rief eine Frauenstimme von hinten.„Ich auch!“„Ich auch!“„Jawoll, ja!“, bekräftigte eine ältere Dame, die mit ihrem Fahrrad, Gemüse, Brot und andere Einkäufe in ihrem am Lenker befestigten Korb, neben dem Polizeifahrzeug angehalten hatte. „Das regt mich überhaupt nicht auf. Fangt lieber die Vandalen, die mein neues Fahrrad geklaut haben. Jetzt muss ich wieder mit der alten Klapperbüchse rumfahren, weil ihr nie da seid, wenn ihr gebraucht werdet, aber dafür unschuldige Mädchen belästigt.“Als sie was von ‚unschuldigen Mädchen’ hörte, überzog ein belustigtes Grinsen das Gesicht der nackten Mica. Auch Susi und Sabine dachten sich ihren Teil. Wenn nur die Hälfte von dem stimmte, was man gerüchteweise von der nackten Heideschäferin hörte, dann war es mit deren Unschuld nicht so weit her.„Wenn es Sie nicht stört, wenn vor Ihrer Nase Nudisten ungehindert ihr Unwesen treiben, dann ist das Ihre Sache. Meine Aufgabe besteht darin, die Bevölkerung zu schützen …“„Schützen? Ha! Mich muss niemand vor einer nackten Schönheit schützen! Das verbitte ich mir!“, schrie ein Mann, der auf einen kleinen Erdhügel gestiegen war, von wo aus er die leibhaftige Venus besonders gut sehen konnte. Gleich fielen andere Zuschauer zustimmend ein.Wieder war es eine Frau, die dezidiert erklärte: „Übereifrige Polizisten machen mir mehr Angst als eine unbekleidete Frau. Davor muss mich niemand schützen, aber wer schützt uns vor den Übergriffen der Obrigkeit?“„Jawoll, ja!“, stimmte die Dame mit dem Gemüse zu.Schäferin Micaela reckte sich und damit ihre eindrucksvollen Brüste vor des Polizisten geröteter Nase. Sie schaute aufmerksam die Straße entlang. „Fränzi! Fränzi, lauf!“, rief sie und der zottelige Hund schoss davon, Micaela hinterher.„Halt! Hiergeblieben! Bleiben Sie sofort stehen, oder …!“ Er langte tatsächlich nach seiner Pistole, aber nun griff sein Kollege doch ein und fasste ihn fest am Oberarm.„Seht euch das an!“, forderte Susi, „seht diese Anmut in der Bewegung! Ist das nicht ein Bild höchster Ästhetik? Und der Herr sah, dass seine Schöpfung gut war!“, psalmodierte sie mit vollem Ernst, während sich Manu und Sabine in die Hände bissen, um nicht schallend loszulachen ob dieser dick aufgetragenen Rede.„Unsinn!“, bellte der Polizist, „Seit Jahrtausenden ziehen Menschen Kleidung an. Warum wohl? Weil es nicht anständig ist, nackt herumzulaufen“, argumentieret er weiter.„Aber, Herr Wachtmeister …“, versuchte Sabine, zu Wort zu kommen.„Polizeiobermeister!“„… äh, Herr Oberpolizeimeister Prüdermann“ – er verdrehte hilflos die Augen – „Es ist nicht unanständig, nackt zu sein. Die natürliche Nacktheit ist – nicht – unanständig!“Susi, von der anderen Seite: „Wenn Gott Nacktheit für unanständig gehalten hätte, dann hätte er uns doch nicht nackt erschaffen! Dann wären wir doch schon mit Kleidern geboren worden. Oder mit Uniform in Ihrem Falle!“ Was natürlich Unsinn war, aber das spielte in diesem Augenblick überhaupt keine Rolle.„Jawoll, ja!“Sabine dozierte mit Pathos: „Ein nackter Körper ist weder schlecht, noch an sich unanständig. Es sind nur die Gedanken der Betrachter, die unanständig sind!“„Ganz genau!“, ertönte es aus dem Publikum. „Und deswegen hat der unanständige Herr Wachtmeister auch einen gewaltigen Ständer in der Hose!“„Polizeiober …!“, versuchte der in Bedrängnis geratene Sittenwächter zu korrigieren, aber aufbrandendes Gelächter übertönte den …‚meister’ mühelos.„Nackt ist schön!“, rief Susi, „nackt sein ist Natur, wie kann Natur Ärgernis erregen?“„Jawoll, ja!“Micaela hatte inzwischen mit der Hilfe von Fränzi ein Lamm errettet, das über die Straße hatte laufen wollen. Nun kam sie wieder gemächlich heran geschlendert, mit sanftem Hüftschwung, prallen Brüsten, zwischen denen sich ein winziges, weißes Lämmchen an sie schmiegte. Das fleischgewordene Pastorale! Sie baute sich vor Rüdermann auf. „Ich müsste dieses Tierchen seiner Mutter übergeben, die sich wahrscheinlich schon die Kehle wundblökt, irgendwo da hinten in der Heide.“ Sie schaute ihm tief in die Augen.„Mä-äh-äh!“, machte das weiße Wollknäuel kläglich und ließ eine winzige rosa Zunge sehen, die an Micaelas Busen leckte. Da wusste Rüdermann, dass er auf verlorenem Posten stand. Gegen eine nackte Schönheit, die Volksmeinung und ein weißes Lamm war er chancenlos. Das begriff auch sein Kollege. „Komm, Paule, fahren wir weiter!“, riet er und schob den glücklosen Polizeiobermeister zum Streifenwagen.Micaela blickte sich um und sah nur strahlende Gesichter. „Danke, das war sehr nett von euch.“ Manche klatschten Beifall.„Jawoll, ja!“, bekräftigte die Gemüsefrau, stieg auf ihr Rad und fuhr davon.„Darf ich es einmal halten?“ Sabine streckte verlangend die Arme aus und die Schäferin legte ihr das kleine Lamm an die Brust. „Oh, wie süß!“„Sag einmal, warum läufst du wirklich nackt hier herum?“, fragte Susi grad heraus, während sich das Publikum langsam wieder auf den Weg machte.Die Schäferin Micaela zuckte mit den Schultern. „Ich glaube, es ist einfach deswegen, weil ich mich nackt am wohlsten fühle. So frei und … Einfach herrlich! Kannst du das verstehen?“„Oh, ja, sehr gut sogar!“, tönte es dreistimmig zurück. Manu grinste breit. “Ich denke, ihr habt eine Aufgabe schon erfüllt. Auf den Aufsatz können wir wohl verzichten!“Micaela runzelte die Stirn. „Schlampenprüfung?“, fragte sie ahnungsvoll und als Manu zustimmend nickte, fügte sie an: „Willkommen im Club!“Susi und Sabine waren erst einmal sprachlos, dann nahm die Nackte das Lamm wieder an sich und machte sich auf die Suche nach dem Mutterschaf. „Wenn du nächsten Sommer wieder mit den Schafen herumziehst, komme ich vorbei. Ich bin auch gerne nackt!“, rief ihr Susi hinterher.„Wir!“, berichtigte Sabine umgehend, ehe sich die drei Freundinnen auf ihre Bikes schwangen und ihren Weg durch die Heide fortsetzten. Das eben Erlebte und die offensichtliche Tatsache, dass auch Micaela eine Schlampenschwester war, gab genug Gesprächsstoff bis Schloss Schälmburg auftauchte. Jedes grasende Schaf weckte Erinnerungen.Die ‚Tatortbesichtigung’ verlief unspektakulär und fast professionell. In einem aufliegenden Touristenprospekt konnten sie dank einer Gartenskizze schon eine vielversprechende Route für den geplanten Nacktlauf anzeichnen. Zweimal gingen sie diese ab, dann absolvierten sie einen Probelauf auf Zeit, natürlich angezogen. Da sie aber nur zwölf Minuten benötigten, erkundeten sie eine Zusatzschleife, um die geforderte Viertelstunde zu erreichen. Blöd war nur, dass sie das Parkzentrum queren mussten, das war eine der Bedingungen. Dort in der Mitte aber stand das Schloss und beim Eingang eine Kasse, denn die Besichtigung war nicht frei. Besichtigen wollten sie zwar nichts, aber rein mussten sie. Und zwar splitternackt. Und raus auch wieder! Leider gab es nur einen Weg. Susi brachte es auf den Punkt: „Wenn wir nackt reinrennen, werden sie uns vor lauter Verblüffung nicht stoppen können. Aber wie kommen wir ungehindert wieder raus?“Grübelnd radelten sie schweigsam zurück. Es war schon nach neun Uhr, als sie bei der Eisdiele ankamen und Gina freudig begrüßten. Die schien sich auch sehr zu freuen, denn endlich konnte sie ungehemmt quatschen und musste dabei nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Glücklicherweise war der Laden fast leer, so konnte Susi die blonde Bedienung an ihren Tisch bitten. Etwas umständlich, Manu enthielt sich komplett jeglicher Einmischung, erklärten Susi und Sabine abwechselnd, was es mit der Exhibitionistischen Schlampenfraktion auf sich hatte. Aber immer wieder musste Gina zum Servieren, Kassieren oder Abräumen den Tisch verlassen. Es ging nur langsam voran, die Eisdiele leerte sich. Endlich, kurz vor zehn kamen sie zu einem Ende.„Klare Sache!“, meinte Gina. „Logisch mach‘ ich mit, das ist ganz mein Ding. Nackt ist geil und das andere klingt auch gut. Habt ihr heute eure Höschen an?“, wechselte sie abrupt zu einem ganz anderen Punkt.„Ja, schon, weil wir waren ja unterwegs, mit den Rädern und …“, plauderte Sabine daher.„Obwohl wir heute beschlossen haben, künftig nur mehr ohne jede Unterwäsche hierher zu kommen. Zumindest, solange du unten ohne servierst!“, schränkte Susi ein, jedenfalls mit Hintergedanken.„So? Glaubt ihr das? Traut ihr mir das zu? Nicht wirklich, oder? Wollt ihr drauf wetten oder dagegen? Ich sage, ich bin drunter nackt, wer hält dagegen?“Jetzt waren die drei aber verunsichert. Schließlich gab sich Sabine einen Ruck. „Ich glaube dir! Zeigen!“„Nur, wenn ihr auch alles zeigt“, forderte Gina, begann aber gleich, routiniert zu strippen. Erst flog die Bluse, dann der Büstenhalter. Mit nackten Brüsten wackelnd schaute sie fordernd die drei frechen Mädchen an.„Willst du nicht lieber abschließen?“, fragte Susi mit leichtem Zittern in der Stimme.„Ach, woher denn. Heute kommt niemand mehr, außerdem muss ich draußen noch die Aschenbecher und Tischtücher einsammeln, sonst kriegen die nachtsüber Beine.“„Was? Nackt?“„Pah!“, machte Gina und zog den Reißverschluss vom Rock auf. „Was ist jetzt, ihr Schisser?“Da war es wieder! Feige ließen sie sich nicht nennen. Mit zusammengebissenen Zähnen fingen die drei synchron an, sich auszuziehen. Mitten in der hell erleuchteten Eisdiele. Jeder, der da draußen auf der Straße vorbei gegangen wäre, hätte vier nackte Mädchen in aller Pracht bewundern können. Gina hatte tatsächlich kein Höschen an und eine glattrasierte Muschi obendrein, gerade so wie Manu. Hach, war das aufregend. Vier Pulse beschleunigten, die Sekunden verstrichen zäh. Alle vier bebten vor Aufregung und hielten den Atem an, bis endlich Gina die Luft ausstieß und den Hauptschalter betätigte. Es war genau zweiundzwanzig Uhr und mit einem Schlag ging innen und außen das Licht aus. Da standen sie nun im grünlichen Dämmerlicht der Straßenbeleuchtung. „Boaah! War das geil!“, schrie Sabine und hieb in die hingehaltene Hand von Susi. Alle klatschten ab, dann ging Gina zur immer noch offenen Tür. Anstatt diese zu schließen und abzusperren, trat sie aber halb hinaus. „Habt ihr Lust, mir beim Abräumen zu helfen?“ Der zusätzliche Nervenkitzel war unwiderstehlich, nur Sabine dachte kurz daran, was das wohl geben würde, wenn ihre Mutter davon Wind bekäme. Aber warum sollte sie?Zu viert ging es blitzschnell und, soweit sie es übersehen konnten, auch unbeobachtet. Dann verschwand Gina hinter der Theke. Als sie wieder zum Vorschein kam, war ihr Busen auf beiden Seiten mit Eis beschmiert. Schokolade und Vanille. „Jemand Lust auf Eis?“Nächstes Kapitel: Heißer Herbst 08 – Um fünfzehn Uhr schlägt’s dreizehn

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